Zöliakie

Bei der kindlichen Zöliakie liegt eine Unverträglichkeit gegen das in vielen Getreiden enthaltene Klebereiweiß Gluten vor. Das gleiche Krankheitsbild beim Erwachsenen heißt einheimische Sprue. Durch allergisch-entzündliche Reaktionen auf Getreideprodukte wird die Dünndarmschleimhaut schwer geschädigt, wobei insbesondere die resorbierenden Zotten verkümmern. Die Therapie besteht in einer lebenslangen, strikt glutenfreien Diät. Die Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Es besteht bei Zöliakie eine Überempfindlichkeit gegenüber Bestandteilen von Gluten (Getreideeiweiß). Es kommt bei normalen glutenhaltiger Ernährung zu Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit, Abmagerung, Mangelernährung, Gedeihstörungen bei Heranwachsenden, Appetitlosigkeit, Hauterscheingungen bis hin zu mangelernährungsbedingter Depression. Die Diagnose wird über eine Biopsie oder einen Antikörpertest gestellt. Der GlutenCHECK ist ein innovativer Antikörpertest, der rezeptfrei in der Apotheke oder unter www.glutenCHECK.de erhältlich ist. Diabetiker (Typ 1) leiden besonders häufig unter Zöliakie und Sprue. Nach der Diagnose erfolgt die Therapie im Rahmen einer glutenfreien Kost.

 
 
 

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