Tee

Als schwarzer Tee oder Teemischungen werden die getrockneten, vollfermentierten Blattknospen und jungen Blätter des Teestrauches bezeichnet.
Als grüner Tee werden die getrockneten, nicht fermentierten Blattknospen und jungen Blätter des Teestrauches bezeichnet.
Bei der Aufbereitungsart der Blätter gibt es folgende Unterschiede:

  • Blatt
    das ganze gerollte Blatt
  • Broken
    grob gebrochenes Blatt ohne Blattripppen oder Stängel
  • Fannings
    fein zerbrochene Blätter, Teebruch, vorwiegend für die Teebeutelherstellung
  • Dust
    allerfeinste Blattteilchen (Staub)


Tee enthält als wichtigsten Bestandteil 3 bis 3,5 Prozent Koffein (Teein) und Gerbsäure.
Das Koffein im Tee liegt an Gerbsäure gebunden vor.
Hierdurch wird die Wirkung des Koffeins verzögert, außerdem enthält Tee weniger Koffein als Kaffee. Die Gerbstoffe wirken im Magen und Darm beruhigend. Schwarzer und grüner Tee enthalten durchschnittlich 50 bis 100 Milligramm Koffein pro Tasse.

Tee ist kalium– und fluoridreich und trägt dazu bei, das Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs zu verringern.
Diese Wirkung beruht auf den so genannten sekundären Pflanzenstoffen, die im Tee reichlich enthalten sind. Dazu gehören zum Beispiel Catechine und Phenole. Zwischen Schwarz- und Grüntee gibt es jedoch große Unterschiede im Gehalt dieser Wirkstoffe. So konnte in einer Untersuchung in Abhängigkeit von der Teesorte für Grüntee ein zwei- bis zehnfach höherer Catechingehalt nachgewiesen werden. Schwarztee ist reich an Fluorid. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte nicht zu viel Schwarztee konsumiert werden.

 
 
 

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