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Spurenelemente
Die Gesamtmenge aller Spurenelemente im Körper ergibt nur etwa 10 Gramm des gesamten Organismus. Da diese Elemente also nur in Spuren vorkommen prägte sich der Sammelbegriff „Spurenelemente“.
Heute gehören definitionsgemäß alle Mineralstoffe, deren Konzentration beim Menschen oder beim Tier in der Regel 50 Milligramm pro Kilogramm Körpermasse nicht übersteigt, zu den Spurenelementen.
Spurenelemente sind entweder Bestandteile von Enzymen und Hormonen oder ihre Gegenwart ist für den normalen Ablauf biochemischer Vorgänge notwendig.
Spurenelemente sind unter anderem Chrom, Kobalt, Eisen, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink, Fluor und Silizium. Ursachen für einen Mangel sind außer unzureichender Aufnahme auch Krankheiten wie Störungen von Absorption und Metabolismus, Gewebe und Organschäden oder genetische Defekte. Ein Mangel ist am ehesten bei den Elementen Eisen, Fluor, Zink, Kupfer, Selen, Mangan und Jod zu erwarten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf an einigen Spurenelementen leicht bis deutlich erhöht. Dieser Mehrbedarf kann nicht immer durch eine Ernährungsumstellung gedeckt werden. In diesen Fällen ist die Einnahme von speziellen Präparaten erforderlich. Die Einnahme sollte mit dem Gynäkologen, Apotheker und einer Ernährungsfachkraft (DiätassistentIn) besprochen werden. Hochwertige Spurenelement-Präparate sind in der Apotheke erhältlich. Männer sollten in der präkonzeptionellen Phase ihre Zinkaufnahme überprüfen und gegebenenfalls das Spurenelement substituieren. Die Verbindung Zinkhistidin hat eine hohe Bioverfügbarkeit.
